11. Juni bis  31. Dezember 2023

EGON SCHIELE ART CENTRUM KRUMAU

www.esac.cz

 

Fest zur Eröffnung, 11.6.2023

Jubiläumsfeier in Krumau am 11. Juni: 30 Jahre Egon Schiele Art Centrum mit Eröffnung der Ausstellung zu Janz Franz. In der Mitte die Direktorinnen Hana Jirmusová-Lazarowitz (links) und Ingeborg Habereder. Rechts Mag. Ferdinand Altnöder, Leiter des Projekts Janz Franz. © K.-H. Leitner

Festgäste vor dem Egon-Schiele-Museum, seit 30 Jahren Kulturzentrum und viel besuchter Ort in Krumau. © K.-H. Leitner

Der markante Gebäudekomplex der ehemaligen Stadtbrauerei aus dem 16. Jh. wurde in der Rekordzeit von nur elf Monaten mit internationaler Hilfe teilrenoviert und im November 1993 mit einer Schiele-Ausstellung eröffnet.

Kurator Dr. Günther Moschig, Wörgl, der Konzept und Hängung der Janz-Ausstellung  in Krumau mit betreute. Rechts Mag. Anton Pürcher, Salzburg, der die Werbung für das Projekt Janz Franz mit gestaltet. © K.-H. Leitner

Geisterhafte Tiere und überbordender Rock

Bilder von Janz Franz im Egon Schiele Art Centrum Krumau

 

Janz Franz, künstlerischer Alleingänger in der österreichischen Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ursprünglich aus Graz/Steiermark, Lehrlingskollege von Arnold Schwarzenegger, dann Kellner in Salzburg, Autodidakt mit Nähe zur Rockmusik und Subkultur, beginnt Ende der 1980er Jahre intensiv zu malen. 

Erste Vorbilder sind ihm van Gogh, Gaugin, der „Blaue Reiter“, vor allem aber Egon Schiele. Schiele wird ihm zum künstlerischen Rollenmodell, zur „Number One“, die es zu schlagen galt. Von Hermann Nitsch im Rahmen der Salzburger Sommerakademie 1991 entdeckt, wird Janz Franz zum Enfant terrible der österreichischen Kunstszene mit internationalen Erfolgen. Seine im höchsten Maße emotionale wie spontane Malerei schöpft aus vielfach von Schamanismus und Rockmusik stimulierten Erregungszuständen, die ihn psychisch wie körperlich an seine Grenzen bringen. Tiere, Dämonen und Hexen, die es zu bannen gilt, bevölkern seine reiche Ideenwelt. Rebellisch, antimodern und romantisch gibt Janz Franz mit seinen oft großformatigen und farbstarken Bildern und gerade in seinem Einzelgängertum der Malerei eine unverwechselbare, neue und vitale Kraft. 

Der Künstler ist in wichtigen öffentlichen wie privaten Sammlungen vertreten, dazu gehören das Museum der Moderne in Salzburg und die Sammlung Leopold in Wien. Mit Leihgaben aus kleinen und großen Privatsammlungen legt die Ausstellung ihren thematischen Schwerpunkt auf die poppigen, manchmal geisterhaften Tierbilder sowie auf seine überbordenden Rock´n Roll Bilder. 

 

Kuratorinnen: Hana Jirmusová Lazarowitz, Günter Moschig (Janz Franz Projekt, Salzburg), Ingeborg Habereder

 

Webseite: Webseiten: www.esac.cz, www.janzfranz.at, www.salzburg-burgen.at, www.galerie-altnoeder.com 

 

Copyright der Werke: Janz Franz © Bildrecht, Wien 2023

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