Egon Schiele ART CENTRUM Janz Franz
Egon Schiele ART CENTRUM Krumau vom 6.4.2023 bis 31.12.2023 – Janz Franz 1946-2017
Janz Franz, künstlerischer Alleingänger in der österreichischen Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ursprünglich aus Graz/Steiermark, Lehrlingskollege von Arnold Schwarzenegger, dann Kellner in Salzburg, Autodidakt mit Nähe zur Rockmusik und Subkultur, beginnt Ende der 1980er Jahre intensiv zu malen. Erste Vorbilder sind ihm van Gogh, Gaugin, der „Blaue Reiter“, vor allem aber Egon Schiele.
Schiele wird ihm zum künstlerischen Rollenmodell, zur „Number One“, die es zu schlagen galt. Von Hermann Nitsch im Rahmen der Salzburger Sommerakademie 1991 entdeckt, wird Janz Franz zum Enfant terrible der österreichischen Kunstszene mit internationalen Erfolgen. Seine im höchsten Maße emotionale wie spontane Malerei schöpft aus vielfach von Schamanismus und Rockmusik stimulierten Erregungszuständen, die ihn psychisch wie körperlich an seine Grenzen bringen. Tiere, Dämonen und Hexen, die es zu bannen gilt, bevölkern seine reiche Ideenwelt. Rebellisch, antimodern und romantisch gibt Janz Franz mit seinen oft großformatigen und farbstarken Bildern und gerade in seinem Einzelgängertum der Malerei eine unverwechselbare, neue und vitale Kraft.
Der Künstler ist in wichtigen öffentlichen wie privaten Sammlungen vertreten, dazu gehören das Museum der Moderne in Salzburg und die Sammlung Leopold in Wien. Mit Leihgaben aus kleinen und großen Privatsammlungen legt die Ausstellung ihren thematischen Schwerpunkt auf die poppigen, manchmal geisterhaften Tierbilder sowie auf seine überbordenden Rock´n Roll Bilder. Kuratorinnen: Hana Jirmusová Lazarowitz, Günter Moschig (Janz Franz Projekt, Salzburg), Ingeborg Habereder
Fotos Ausstellung© Archiv ESAC, Libor Sváček / Fotos Eröffnung © Karl Heinz Leitner




















